Rückblick 2018 - was war, was wird.

Rise & Shine

Ich nutze die Weihnachtszeit und die Tage zwischen den Jahren, in denen ich immer sehr besinnlich und glücklich bin, für einen kleinen (oder doch großen) Jahresrückblick. Eins lässt sich sagen: 2018 war verrückt. Das Leben war wieder alles andere als langweilig. Man merkt immer erst wie sehr, wenn man sich einmal genauer damit befasst. Ich bin wahrscheinlich nicht die Einzige, die das Gefühl hat, dass das Jahr 2018 nur so vorbei gerauscht ist! Ich habe das wirklich oft bemerkt und mir dann in vielen Situationen gesagt, dass ich sie bewusst genießen muss, bevor schon wieder der nächste aufregende, spannende, neue Moment kommt. Gar nicht so leicht in dem Trubel des Lebens.

Mein Jahr bestand aus allen Momenten und Situationen, Dingen, Menschen, Eindrücken, die ich liebe.

Es bestand aus viel Lieblingsmusik und aus vielen Glücksmomenten auf Festivals, die ich nie vergessen werde. Es bestand aus wahnsinnig viel gutem Essen, vielen neu getesteten Restaurants, Bars, Cafes. Viele neue Orte, Städte, Länder, Kulturen, Lebensweise, Events und Aktivitäten haben mein Jahr geprägt und Erinnerungen geschaffen.

Es gab tolle Momente mit Menschen, die mir etwas bedeuten. Ich habe Freunde wiedergesehen, die ich seit drei Jahren, seit einem Jahr oder einem halben nicht gesehen habe. Auch Menschen, die ich oft sehe, haben mein Jahr schöner gemacht. Ich habe keine zahllosen Hände voller Freunde, dafür aber einige, die ich dann auch als echte zählen darf und sehr schätze.

Mein Papa hat mein Jahr bereichert, durch seine Besuche mit seiner Frau Carmen in Köln und Braunschweig und der Überraschungshochzeit, die mich zu Tränen gerührt hat. Meine Oma hatte öfter gesundheitliche Probleme, aber auch die sind überstanden, was mich stolz auf sie macht. Auch Verzeihung hat eine Rolle gespielt. Ohne, dass ich meiner Mutter verziehen hätte, würden wir wohl immer noch keinen Kontakt haben.

2018 hatte viel Neues zu bieten, ich habe viel gelernt. Über andere Kulturen und über mich selbst. Seit Mitte des Jahres habe ich vermehrtes Interesse an Selbstverwirklichung und -verbesserung. Viele Bücher, Podcasts und Gespräche mit meiner Freundin Fabienne haben mir dabei geholfen, auch mal in sich hineinzuhören. Was möchte ich wirklich? Was sind die großen Ziele, was ist wirklich wichtig für mich persönlich? Wie kann ich das erreichen? Und wie kann ich mich weiterentwickeln?

Ich hatte 2018 außerdem erneut das Privileg viel zu sehen. Ob innerhalb Deutschlands, in Europa oder weltweit. Diese Reisen haben mich inspiriert, genauso wie die Bücher und Gespräche. Besonders der Kulturschock Sri Lanka war sehr lehrreich und spannend. Sehr dankbar bin ich für meine fünf Monate in Köln, in denen ich in einer WG im Szeneviertel Ehrenfeld gelebt habe. Köln gehört zu meinen Top 3 Städten, die mich zum darin Leben reizen.

Mein Freund Maxi war bei vielen dieser Erlebnisse dabei und kann die Erinnerungen mit mir teilen. Ich bin dankbar, dass er (fast :D) genauso viel Lust hat, Neues zu entdecken, wie ich.

Für den kleinen Überblick gibt es jetzt erstmal eine Liste meiner Highlights und 2018 in Zahlen.

Größte Meilensteine & Highlights 2018

  1. Studium beendet
  2. Sri Lanka erkundet
  3. in Köln gelebt
  4. Karneval in Köln überlebt
  5. World Club Dome Privatjet & Festival gewonnen & erlebt

2018 in Zahlen (was man in Zahlen zusammenfassen kann)

  1. 6 Städte(-trips): Köln (2x), Berlin (3x), Hamburg, Oslo, Madrid, München
  2. 2 neue Länder: Malediven & Sri Lanka
  3. 8 größere Ausflüge/Feste/Events: Harz, Fitnessfestival, Heidepark, VW Jubiläum, Nightwash-Comedy, 257ers Konzert, Karneval in Köln
  4. 5 Festivals: WCD, Airbeat, Tante Mia, SMS, Pollerwiesen
  5. 6 Weihnachtsmärkte: Braunschweig, Hamburg, Köln, Berlin, Goslar, Hannover

2018 lässt sich in grob drei Kapitel teilen

  1. Mein Umzug und Leben von Januar bis Ende Mai nach Köln: Neues Umfeld, neue Arbeit, neue Leute, neue Lebensweise, neue Erlebnisse, Karneval, alles neu neu neu hier. Und sehr bereichernd!
  2. Mein Leben zurück in Braunschweig Juni bis Oktober: altes Umfeld, Freunde, Sommererlebnisse & Events in Braunschweig, Festivalzeit, Städtetrips Europa und Deutschland, Bachelorabschluss
  3. Meine Sri Lanka Reise bis Mitte November und alle Aktivitäten bis Dezember: Reisen, weitere Städtetrips, AIDA-Assessmentcenter, Pläne schmieden, Weihnachtsstimmung

Da ich nicht alle meine Aktivitäten und Erlebnisse rückblickend aufschreibe (es ist einfach zu viel), habe ich mich dazu entschieden, einige wichtige Fragen zum Jahr 2018 zu beantworten. Und das ein oder andere Highlight bekommt einen ausführlicheren Bericht, eventuell sogar in einem Extra-Beitrag.

1. Gab es während des Jahres ein erstes Mal in meinem Leben? Habe ich etwas das erste Mal gemacht?

Dieses Jahr war zum Glück wieder geprägt von vielen ersten Malen. Ob neue Orte und Länder, neue Aktivitäten, neue Festivals oder neue Freunde, neue Arbeitserfahrungen und allgemein neue Lebensabschnitte. Was das betrifft, kann ich mich nicht beschweren. Daran kann man nur wachsen.

2. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich mir angeeignet, die ich vor einem Jahr noch nicht hatte?

Ich rede mir ein, besser auf Menschen zu wirken oder eingehen zu können, da mein Selbstbewusstsein ein klein wenig gewachsen ist. Das habe ich auch den vielen hilfreichen Büchern und Podcasts zu verdanken, die ich in diesem Jahr angefangen habe zu hören.

Kenntnisse zum Buddhismus und Hinduismus und der Kultur von Indien/Sri Lanka sind dazugekommen. Über diese Länder und Religionen wusste ich eigentlich nichts. Jetzt weiß ich mehr, aber lange noch nicht alles.

3. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den fünf schönsten?

Gar nicht mal so leicht, aber ich habe tatsächlich herausstechende persönliche Highlights, die dieses Jahr prägen.

  1. Mein Leben in Köln ist ein einziges Highlight. Abgesehen von dem Job, den ich dort ausgeführt habe (der war nicht so toll), zählt sonst alles in und um diese Stadt zu meinem Jahreshighlight. Die Leute, das Stadtbild, die Möglichkeiten, die Kultur und Kulinarik…. Aber dazu ausführlicher im eigenen Köln-Beitrag.
  2. Der Kölner Karneval verdient noch eine extra Betonung. Fünf Tage waren geplant, fünf Tage haben wir durchgehalten. Weiberfastnacht war ein besonderes Erlebnis, denn wir kamen durch Bekannte zu zwei super lustigen Hauspartys mit Blick von den Dächern der Stadt über Köln, bevor wir weiter durch die Straßen zogen. Ganz Köln war aus dem Häuschen, im wahrsten Sinne. Einerseits echt schräg, das plötzlich alle gleich sind, andererseits ein tolles Gemeinschaftsgefühl.
  3. Mein Gewinn bei BigCityBeats Ende Mai ist eins der schönsten Erlebnisse. Ich wurde unter 2.000 Teilnehmern bei einem Facebook-Gewinnspiel für den ultimativen Gewinn ausgelost: Ein Flug im Privatjet mit 50 anderen Gewinnern und bekannten großen DJs an Bord, die nur für uns auflegen. Dazu dann drei Tage auf dem dazugehörigen Festival World Club Dome in Frankfurt inklusive Hotelaufenthalt direkt neben der Location. Dazu folgt ebenfalls ein eigener Beitrag. Das war höchstwahrscheinlich ein einmaliges nie wieder eintretendes Ereignis, das mir die heftigste Aufregung beschwert hat, die ich je hatte.
  4. Das Airbeat One Festival, auch wenn ich nur einen Tag dort war, zählt, wie einfach jedes Jahr, zu einem Highlight. Es war nicht nur Hinfahren und auf das Gelände gehen und tanzen, sondern dahinter steckt eine ganz verrückte Geschichte, der ich ebenfalls einen eigenen Beitrag widmen werde.
  5. Mein erster Flug alleine und die dazugehörige kleine Reise nach Madrid zu meinem „Freund seit der Geburt“ Leonard. Wir verbrachten die Tage mit seinen spanischen und deutschen Freunden, aßen Tapas (ich liebe Tapas) und erlebten Madrid von einer weniger touristischen Seite. Außerdem musste ich nichts für die Übernachtungen zahlen. Das ist das Glück, wenn man Bekannte hat, die schon heimisch sind. Ich erlebte außerdem einen wunderschönen Sonnenuntergang und einen tollen letzten Tag weit außerhalb von Madrid in einer Finka mit Pool.

4. Gibt es ein Ereignis, ein persönliches Erlebnis, das mein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?

Nicht unbedingt Ereignis oder Erlebnis, eher eine Geschichte. Und zwar die des Buches „Das Café am Rande der Welt“ und „Safari des Lebens“ von John Streckley. Wie schon oben angedeutet, habe ich starkes Interesse an Selbstverwirklichung, Weiterentwicklung und Ziele setzen und verfolgen bekommen, die einem den persönlich definierten Erfolg bringen. Das ist jetzt seit Mitte des Jahres meine Grundlage für all meine Entscheidungen, damit ich die richtigen treffen kann, um glücklich zu sein. Denn das sollte oberste Priorität haben. Dazu werde ich auch noch etwas ausführlicher berichten.

5. Welche Person habe ich kennengelernt, die mein Leben besonders bereichert (hat)? Habe ich einen Freund oder eine Freundin dazugewonnen? Wenn ja, wen?

Ich habe bei meinem Praktikum in Köln Anna kennengelernt und würde sie mittlerweile auch zu einer Freundin zählen. Eine Freundin aus der Kategorie: Man sieht sich lange nicht, aber beim Wiedersehen ist alles so, wie beim letzten Mal.

Auf dem Tagesfestival „Tante Mia Tanzt“ habe ich Theresas Freundin Kerstin kennengelernt. Wir haben uns so gut verstanden, dass wir auch etwas zu zweit unternommen haben. Wir hören die gleiche Musik, lieben Festivals und nehmen uns dafür Zeit. Und so kommen wir auch miteinander super aus. Mit Kerstin war ich auch spontan auf der Airbeat One. Dazu wäre es ohne sie gar nicht gekommen. Und auch Berlin haben wir zusammen unsicher gemacht. So einen positiven, fröhlichen Menschen wie sie kann man nur gern haben.

6. Was hat mich besonders berührt, sowohl im Negativen als auch im Positiven?

Meine Beziehung. Denn meine Beziehung besteht, wie wohl viele andere auch, aus Höhen und Tiefen. Die Fernbeziehung während meiner Kölnzeit war eine große Herausforderung und hätte die Distanz fast nicht überstanden. Und auch zwischendrin gibt es immer wieder Differenzen, über die ich mir immer viele Gedanken mache. Andererseits berührt mich unsere Beziehung positiv, da diese Vertrautheit so groß ist und innerhalb der drei Jahre so gewachsen ist. Der Wohlfühlfaktor ist einfach wunderschön. Man kann ehrlich sein, traurig, sich alles erzählen...

7. Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Ich hätte nicht geglaubt, dass ich zu einem Assessment-Center gehe, bei dem es darum geht, ob ich auf einem Kreuzfahrtschiff angestellt werde und dieses dann auch noch meistere. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich dann jetzt dabei bin, alle Unterlagen und Dokumente, Untersuchungen und Vorbereitungen organisiere, um dann Anfang 2019 für vier Monate auf die AIDA zu steigen.

Ich mag es, wenn mein Leben, zumindest mag ich es jetzt noch, nicht vorausgeplant ist. Und jede Entscheidung, die man trifft, hat Auswirkungen darauf, welchen Weg das Leben weitergeht, welche Richtung eingeschlagen wird.

8. Welche gute Entscheidung habe ich gefällt?

Ich bin mir sicher, dass meine Entscheidung für die vier Monate an Bord, diese neue große Erfahrung auf der AIDA, eine richtige war. Ich bin sicher, dass es nicht einfach wird, aber dass es dennoch eine Bereicherung sein wird, aus der ich lernen kann. Nichts Fachliches, sondern einfach menschlich.

9. Was habe ich geschafft, auf welche Leistung bin ich stolz?

Ich habe dieses Jahr meine Bachelorarbeit bestanden und mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Darauf bin ich stolz. Außerdem habe ich das Assessment-Center bestanden, was auch eine Herausforderung war. Hier kam es der Jury sehr auf charakterliche Eigenschaften an, auf das Verhalten. Dass ich hierfür ausgewählt wurde, heißt für mich, dass ich als eine teamfähige, flexible und offene Person eingeschätzt wurde und geeignet erscheine, den Job zu übernehmen.

Einen ausführlich bebilderten Rückblick findet ihr in meiner Story und meinen Story-Highlights unter dem namen "Jahresrückblick ´18" auf meinem Instagramprofil.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein 2018 war ein verrücktes, großartiges Jahr mit grandiosen Momenten, Tagen und Erlebnissen. Ich bin sehr dankbar dafür und für die Menschen, die diese Momente erst so grandios gemacht haben!