Berlin Berlin - Meine Zukunft im Großstadt-Dschungel

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In diesem Sommer, nach meiner AIDA-Zeit, ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen: Endlich in einer aufregenden Metropole zu wohnen und zu arbeiten. Abwechslung, Vielfalt, Neues – Genau mein Ding!

Ich habe mir nicht, wie viele andere, zuerst den Job ausgesucht und zweitrangig die Stadt, sondern anders herum. Die Stadt stand an erster Stelle und dort habe ich mich nach passenden Jobs umgeschaut. Und siehe da! Da sitze ich nun als neue Volontärin und bin immer noch ganz verwundert, wie schnell das jetzt alles ging. Noch vor wenigen Monaten wusste ich überhaupt nicht, was mich dieses Jahr erwarten wird. Ob ich in Braunschweig bleibe, ob ich erst einmal jobbe oder ob und wo ich etwas Festes bekomme.

Heiße Bewerbungsphase

Während ich auf der AIDA war, habe ich mich, um meine Zukunft sorgend, bereits bei mehreren Unternehmen beworben - und ein paar Einladungen erhalten. Eine davon war die Einladung nach Berlin zu t-online.de, was mittlerweile zur Ströer Group gehört. Hier hatte ich ein total entspanntes und nettes Gespräch mit den zwei stellvertretenden Chefredakteuren und musste anschließend noch einen kleinen Artikel schreiben. Einer der beiden (Flo) führte mich auf unserer Etage in der Redaktion herum und ich war auf Anhieb echt begeistert.

Einige Zeit später, ich war gerade in Braunschweig auf dem Weg zum See, kam der Anruf: „Sophie! Ich habe gute Neuigkeiten für dich. Wir würden dich gerne einstellen!“

Ich wusste nicht so recht, wie mir geschieht, rief direkt meine Eltern an. Auch regten sich Zweifel: Wäre es die richtige Wahl, alle Zelte in Braunschweig abzubrechen und wieder umzuziehen? Ich war doch gerade erst in die neue Wohnung gezogen nach der Trennung mit meinem Freund. Innerlich aber wusste ich es. Es wäre die richtige Wahl. Und auch meine Eltern freuten sich. Mein Vater hatte sogar Freudentränen in den Augen. So stolz war er, dass ich bei einer so großen, erfolgreichen Firma eine Stelle bekommen habe.

Ich bin sehr dankbar, diese Chance bekommen und auch genutzt zu haben.

Seit ich hier in Berlin bin, also seit drei Wochen, habe ich es keine Sekunde bereut. Im Gegenteil: Ich habe jede Sekunde dankbar genossen.

Wohnungssuche in Berlin

Die WG-Suche war nicht leicht, da Berlin die Leute anzieht wie das Licht die Motte. Es ist ein großer bunter aufregender Fleck in Deutschland, in dem für viele die große Chance wartet. Wie für mich. Ich hatte ein paar persönliche Gespräche und einige per Skype. Ich bekam viele Absagen oder keine Rückmeldungen, aber zum Glück schaute ich mir auch eine kleine WG in Lichtenberg an. Die Bewohnerin sagte mir direkt nach dem Gespräch für die Wohnung zu. Ich wusste innerlich auch wieder, dass es das werden sollte, schaute aber dennoch in zwei weitere WGs. Am nächsten Tag schickte ich ihr meine Zusage – und war überglücklich. Es war so ein seltsames Gefühl zurück nach Braunschweig zu fahren und zu wissen: Das nächste Mal, wenn ich nach Berlin fahre, habe ich mein komplettes Leben dabei und werde ein Teil der Stadt sein.

Ein großes Ziel wird Wirklichkeit

Jetzt lebe ich mit Danae und ihrem Hund Flinn zusammen und fühle mich schon jetzt zuhause. Wir verstehen uns sehr gut und erst gestern haben wir gesagt, wie entspannt es doch zwischen uns ist. Da wir die gleichen Erwartungen, Ansprüche und Einstellungen haben, funktioniert es so gut. Die letzten Wochen habe ich versucht, Kontakte zu knüpfen und die Gegenden zu erkunden. So viele Viertel, die alle ihren Charme haben und auf ihre Weise einzigartig sind. Ich hatte tatsächlich auch ein paar Dates, war schon an drei verschiedenen Seen und habe eine Liste mit Dingen, die ich hier sehen und unternehmen will.

So schnell hau ich hier nicht wieder ab!

Das Arbeitsleben beginnt

Am 2. September kam dann der große Tag: Mein erster Arbeitstag bei t-online.de. Ich war nicht halb so aufgeregt, wie vermutet.

Das lag vielleicht daran, dass ich Mitte August schon auf dem Sommerfest der Firma war. An diesem Tag war ich sehr aufgeregt. Ich kannte niemanden, außer die beiden Chefs und bin ganz allein dort aufgekreuzt. Das Event fand in Beach Mitte statt. Eine Location, perfekt gemacht für warme Sommerabende. Am Nachmittag spielte das Team ein Volleyball-Turnier, später gab es Büffet und Getränke und eine Party. Perfekter geht’s nicht, um schon im Vorfeld die Kollegen kennenzulernen und einen Eindruck zu bekommen. Es war erst echt unangenehm dort ganz alleine anzukommen und fremde Menschen anquatschen zu müssen. Aber dieses Gefühl legte sich bald, denn ich wurde herzlich empfangen und vielen Kollegen vorgestellt. Schnell habe ich mehrere Leute kennengelernt, mit denen ich auch mal mehr als Smalltalk gehalten habe. So ging der Abend dann länger als gedacht. Um 3 Uhr nachts lag ich zufrieden und stolz im Bett.

Zurück zum ersten Arbeitstag: Ich lernte an diesem Tag auch meinen Kollegen Tim kennen, der mit mir das Volontariat beginnt. Vorher hatte ich darauf gehofft, dass ich mich gut mit ihm verstehe. Und ich hatte Glück! Wir verstehen uns tatsächlich sehr gut. Läuft bei mir. Stadt, Wohnung, Arbeitgeber, Kollegen… Die erste Woche besteht aus Schulungen und Arbeitsumfeld kennenlernen. Also noch nicht wahnsinnig viel zu tun und dennoch sehr anstrengend. Viel neuer Input, neue Leute und es nicht mehr gewohnt sein, so lange am Stück zu arbeiten, fordert einen am Ende des Tages dann doch heraus. Ich habe heute am Freitag einen Artikel schreiben dürfen, zu dem ich vorher recherchiert hatte. Ich bin gespannt, wie die Rückmeldung aussehen wird.

Bisher ist das hier mein bester Arbeitgeber. Selten wurde ich so herzlich in Empfang genommen. Auch die Benefits sind super! Wir bekommen Sprudelwasser und kochendes Wasser aus dem Hahn. Das muss man mal gesehen haben. Ich bin ja sowieso immer leicht zu begeistern. Es gibt drei Küchen und zwei Vollautomaten für Kaffee. Wir bekommen diverse Kaltgetränke und auch Obst steht uns zur Verfügung. Toll!
Auch einen eigenen neuen Laptop haben wir bekommen. Den werde ich am Sonntag mit nach Hamburg nehmen, denn dort geht das Abenteuer Volontariat in die erste richtige Runde. Wir sind für vier Wochen an der renommierten Henri-Nannen-Journalistenschule. Ich freue mich wahnsinnig darauf. Wir haben schon den Stundenplan bekommen und von vielen Redakteuren hier bei t-online.de gesagt bekommen, wie aufregend, toll und lehrreich das werden wird. Viele erfolgreiche Journalisten werden uns dort das journalistische Handwerkszeug beibringen. Ich rechne mit viel Input, viel Arbeit und viel Feedback. Und hoffentlich viel neuem Wissen.

Das solls erstmal gewesen sein. Mein kleines aktuelles Lebensupdate.